kontinentaler zwergspaniel papillon

Gewicht: 2-5 kg

Größe: 20-30 cm (Schulterhöhe)

Farbe: Tricolor, Black&White und White&Sable

 

Herkunft

Als Begleithund adliger Damen war der Kontinentale Zwergspaniel schon im 12. Jahrhundert sehr beliebt. Später kam er auch in anderen europäischen Ländern als eine Art „Luxushund“ in Mode. Auch auf zahlreichen Gemälden berühmter Maler fanden sie sich porträtiert wieder. Dieser Fakt deutet darauf hin, dass sie sehr weit verbreitet waren.

Die Variante des Phalène, der Vorläufer des Papillon, stammt ursprünglich aus Frankreich und wurde während der Französischen Revolution als ein typisches Adelssymbol fast ausgerottet. Als im 19. Jahrhundert Chihuahua und Spitz mit in die Rasse eingekreuzt wurden, entwickelte sich die Varietät Papillon. Die genaue Herkunft des Kontinentalen Zwergspaniels ist unklar, aber seine Wurzeln sollen bis nach China reichen.

 Wesen

Die Rasse des Kontinentalen Zwergspaniels bildet sich aus zwei Varianten, welche sich lediglich durch die Form ihrer Ohren unterscheiden. Zum einen der spitzohrige Papillon und zum anderen die schon etwas länger existierende Variante des Phalène mit hängenden Ohren.

Der Zwergspaniel ist ein sehr kleiner und quirliger Hund, der sehr verspielt ist und trotzdem viele Streicheleinheiten einfordert. Besonders charakteristisch ist für diese Rasse, dass sie sehr emphatisch sind. Sie besitzen meist ein sehr gutes Feingefühl gegenüber ihrem Halter und auch der Familie. Dadurch, dass sie leicht zu erziehen sind, macht es sie zu einem idealen Begleithund.

Für ihn ist ein harmonisches Umfeld sehr wichtig, denn er bemerkt durch sein überraschendes Einfühlungsvermögen sofort, wenn sich Unstimmigkeiten beim Halter oder innerhalb der Familie breit machen. Er leidet mit und versucht energisch aufzumuntern. Allerdings gönnt er seinem Halter auch Ruhe und ist erst wieder aktiv, wenn sie es auch sind.

Trotzdem ist der Zweigspaniel ein sehr wachsamer Hund und reagiert auf Geräusche mit Meldung. Manchmal ist die Wichtigkeit seiner Meldungen fraglich, aber dennoch kann man sich auf sie Verlassen. Prinzipiell kann man sagen, dass der Phalene etwas ruhiger ist als der Papillon, da sich beim Papillon die Mischung vom Spitz und Chihuahua niederschlägt. Wenn man seinen Hund frühzeitig an andere Haustiere gewöhnt, ist das weitere Zusammenleben mit ihnen kein Problem und auch sie werden als Teil der Familie angenommen.

 

Aussehen

Der Kontinentale Zwergspaniel ist ein kleiner, aber dafür sehr robuster Hund. Seine Haltung ist sehr anmutig und stolz, sein Gang leichtfüßig und elegant. Insgesamt wirkt dem Betrachter ein harmonisches Gesamtbild entgegen. Sein Körper ist eher lang als hoch und ist von mittellangem bis langem, gewelltem Haar von kräftiger Textur bedeckt. Er wird in allen Farben gezüchtet, wobei weiß stets den Grundton seines seidigen Fells bildet.

Im Gegensatz zu anderen Spanielrassen wirkt sein Kopf leichter und kürzer, steht aber zum Körper in einer angemessenen Proportion. Sein Schädel sollte nicht zu rundlich geformt sein und kann manchmal eine angedeutete Mittelfurche aufweisen. Seine spitz zulaufende Schnauzer ist im Verhältnis zum Schädel eher kurz. Seine meist dunklen Augen sind mandelförmig und groß und sollen einen aufgeweckten Eindruck vermitteln.

Die Ohren dieser Rasse sind je nach Variante entweder stehend oder hängend und weisen charakteristisch für sie Fellfransen auf. Ihr Hals ist mittellang mit einem leicht gewölbten Nacken. Seine breite Brust sitzt relativ tief. Seine Rute ist hoch angesetzt und weist üppige Fransen auf. Seine Läufe sind gerade und kräftig, wirken jedoch filigran.

 

 

Sämtliche Informationen habe ich von folgender Homepage entnommen: https://magazin.mydog365.de/hunderasse/kleine-begleithunde/kontinentaler-zwergspaniel-emphatischer-begleiter/